Bezirksparteitag wählt neuen Vorstand
Hagen: Auf dem ordentlichen Bezirksparteitag wurde Katrin Helling-Plahr aus Hagen zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Die 39jährige Rechtsanwältin und ehemalige Bundestagsabgeordnete Helling-Plahr betonte in ihrer Vorstellung: „Die Zeiten sind herausfordernd, gesellschaftlich und politisch auch für die FDP, aber ich glaube an die Zukunft, auch und gerade mit uns Freien Demokraten. Kluge Kinder + smarte Integration + eine große Umarmung der Zukunft - den fetten Staat = eine starke Wirtschaft für alle! Die Comeback-Formel sei klar. Wir wollen sie mit Leben füllen!“ Die Delegierten dankten ihr die klare Positionierung mit einem hervorragenden Ergebnis. Sie folgt damit auf Angela Freimuth, die nach 28 Jahren an der Spitze des Bezirks nicht erneut kandidierte.
Die stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Andreas Weigel aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein und Anna Neumann aus dem EN-Kreis wurden wiedergewählt, ebenso wie Jens Holzrichter als Schriftführer. Johannes Vogel aus dem KV Olpe wurde neu zum Schatzmeister gewählt.
Zu den Beisitzern auf Vorschlag der Kreisverbände wurde André Menninger (KV EN), Lennart Poll (KV HA), Kai Krause (KV MK), Claudia Berling (KV OE) und Peter Hanke (KV SI) gewählt. Für die Jungen Liberalen gehört Daniel Böhler weiter dem Bezirksvorstand an. Der Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzerinnen Jenny Westermann und Jacqueline Oehlert und die Beisitzer Joachim Hoffmann und Carsten Weiand.
Ebenfalls gehört Arne Hermann Stopsack als Vorsitzender der FDP-FW-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe dem Vorstand an. Neben einem zum Teil sehr emotionalen Dank an die scheidende Vorsitzende gab es für sie noch eine besondere Überraschung - die Delegierten wählten Angela Freimuth einstimmig zur Ehrenvorsitzenden.
Während viele über Quoten diskutierten, wählte der Bezirksparteitag auch ohne Quote erneut Frauen in die Spitzenverantwortung und ebenfalls einen gesunden Mix aus Erfahrung und Jugend. „Wir leben traditionsgemäß das Miteinander im Team!“, erklärte die neue Vorsitzende. (Eine ihrer Amtsvorgängerinnen war im Übrigen Liselotte Funcke). „Und Arbeit gibt es genug. Auch wenn die Wettbewerber reichlich Anlass für Kritik bieten, wollen wir mit eigenen Konzepten überzeugen und verlorenes Vertrauen zurück erarbeiten. Ich bin überzeugt, wir werden dringender denn je gebraucht. Eigenverantwortung und ein weltoffenes Miteinander gepaart mit einem gesunden Misstrauen gegenüber einem fetten und gebietenden Staat ist durchaus wieder nachgefragt.“ /tf